Der Wunschbaum

Im vergangenen Jahr haben wir eine neue kleine Tradition eingeführt: Kurz vorm Jahreswechsel schreiben wir unsere Wünsche für das nächste Jahr auf kleine Zettel und hängen die an den Weihnachtsbaum. Dort reifen sie dann noch ein paar Tage bis ich den Baum abschmücke und die Zettel dann bis zum nächsten Silvester aufhebe. Dann gebe ich die Zettel wieder  zurück und jeder kann schauen, ob sich seine Wünsche auch erfüllt haben.

Wunschebaum

Gestern haben wir im kleinen Kreis bei uns gefeiert und jeder durfte seine Wünsche mit an den Baum hängen. Erst lachten alle und zögerten, aber dann machten sie doch mit. Irgendwie ist es wohl doch zu verführerisch dieses kleine Spiel mitzuspielen und zu hoffen, dass sich die eigenen Wünsche erfüllen. Es ist auch interessant, ob man mit Bedacht daran geht und was man sich wirklich wünscht.

Ich frage mich, was brauche ich wirklich, was ist mir wirklich wichtig und was macht mich zufrieden? Für was bin ich dankbar?  Allein dort hinzuschauen und das mal auf sich wirken zu lassen, ist es schon wert genug das Wunschebaumspiel mitzuspielen. Ich nenne es übrigens Wunschebaum, obwohl ich natürlich weiß, dass es Wünsche heißt, aber der kleine Fehler machte mir das Spiel noch sympathischer.