Starke Frauen braucht das Land

Das passt wieder zu meinem Thema mit den Müttern im Land. In der neuesten Ausgabe der  emotion,  gibt es ein Interview mit unserer schönen Maria Furtwängler. Das Thema: Wir brauchen starke Frauen als Vorbilder.

Emotion Januar 2011

Sagt´s und macht es selbst gleich vor. Sie spricht über das Thema Muttersein in Kombination mit Beruf und dem neuen Verständnis der Frauen. Der Umgang der französischen Frauen mit dem Muttersein und der Karriere ist  seit Jahren anders. Dort ist es längst selbstverständlich, dass Frauen Beruf und Familie auch in Führungspositionen miteinander kombinieren.

Das Thema taucht bewusst in ihrer Rolle als Tatortkommissarin mit Kind auf. Sie ist trotz Mutterseins eine Kommissarin mit Leib und Seele und macht die Rolle der arbeitenden Mütter und sogar Alleinerziehenden damit sichtbar. Gerade weil vieles daneben geht, wirkt das so lebensecht. Die Leidenschaft zwischen Kind und Karriere teilen, diesen Zwiespalt erleben bestimmt viele Frauen, die gern ihrem Beruf nachgehen. Beides haben, lange Zeit war das verpönt, hier in unserem Land.

Ein interessanter Beitrag, eine interessante Frau und vor allem eine, die ihre Rolle als Vorbild ernst nimmt und dabei glaubhaft bleibt.

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Mythos Mutter und die Karriere

In Deutschland sind wir in der Kindererziehung etwa 40 Jahre hinter den anderen europäischen Ländern zurück. Das Mütterbild hängt schief. Frauen, die Kinder bekommen, verzichten auf den Beruf. Frauen, die sich für Kinder entscheiden, verzichten auf Karriere, weil sie glauben beides nicht vereinbaren zu können. Auf diesem Gebiet hakt es bei uns mit der Emanzipation. 3 sat räumte in der Sendung Mythos Mutter bei  scobel mal gründlich auf damit.

Verwunderlich ist, dass unsere Auffassung vom Muttersein mit dem Mutterbild unserer nationalsozialistischen Vergangenheit zu tun hat. Aus dieser Generation stammt der Begriff Rabenmutter.  Ebenso hat aber auch die kommunistische Erziehung in der ehemaligen DDR Auswirkungen auf unser Denken: Man erinnert sich an sogenannte schlechte Mütter, die ihre Kinder in die Krippe geben. Die Konsequenz: Krippen hatten lange Zeit ein schlechtes Image. Aber unsere Nachbarländer haben es uns vorgemacht. Wir können nun auf viele gute Beispiele zurückblicken. Kinder, die in Krippen gut versorgt werden, haben gut Vorraussetzungen.

Es muss aber mehr Krippenplätze geben und die Sicht der Gesellschaft auf die Frau muss sich ändern und sie unterstützen in der Kinderarbeit. Das wird zur Gesamtaufgabe, denn man kann es sich nicht leisten die Potentiale nicht zu nutzen. Tiefe und vielfältige Hintergründe  gibt 3sat in der Sendung  scobel mit dem Beitrag Mythos Mutter.  Die Sendung ist zwar etwas älter und wurde zum Muttertag gebracht,  auch vor dem Hintergrund der  Entwicklung in Frankreich. Immer mehr Mütter bleiben dort entgegen der sonstigen Entwicklung in Frankreich zu Hause. Dazu gibt die Sendung ein Interview mit der französischen Philosophin Elisabeth Badinter.