Die Macht der Worte

In meinen Blog habe ich ein Motto. „Sprache sagt am meisten aus, wenn Sprache nichts aussagen will.“ Diese Worte stammen wohl  von der berühmten Schriftstellerin Susan Sontag. Ich  bin aber nicht ganz sicher. Jedenfalls hat mich diese Aussage so berührt, dass ich sie als Wegweiser nehme. Im Grunde verstehe ich es so, dass viele Worte aus dem Bauch kommen und die Sprache der eigene Ausdruck jedes Menschen ist, wie auch immer das aussieht. Vieles in der Sprache zeigt, wer da vor einem steht, was er sagen will, allein an der Art wie er es tut. Sprache ist Sozialisation, Kalkül und doch steckt noch viel mehr dahinter. Sie kommt im spontanen Satz, im Witz oder im Klagen. Sprache ist vor allem Vielfalt. Worte haben Macht und Sprache spielt im Leben eine große Rolle. Nicht umsonst heißt es sogar in der Bibel: Am Anfang war das Wort.

Worte können heilen, sie können verletzten. Wer hat noch kein Machtwort gesprochen und dies vorher mit diesen Worten angekündigt? Sprache verführt und vernichtet. Das ist sie, die Macht der Sprache.

Interessant war gestern Abend im ZDF Kulturmontag ein Beitrag unter dem Thema Wortwechsel. Ein außergewöhnlicher Gast war die Sprachphilosophin Sybille Krämer.

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