Absolut salonfähig

Das gibt es doch nicht. Nun habe ich vor Tagen von meiner Obsession zu den Salons zu Goethes Zeiten geschrieben und nun treffe ich in der neuesten „Emotion“ auf den Artikel „absolut salonfähig“.

Die Geselligkeit der Salons ist zurück,  heißt es darin. Man trifft sich wieder ganz echt und richtig, um sich auszutauschen, nicht nur im Netz bei Facebook oder studivz. „Klar im Chat wird man nicht so tief und verbindlich wie wenn man einem Menschen gegenübersteht,“ meint die Autorin des Artikels Almut Siegert.

Sogar auf Rahel Levin , später Varnhagen, über die ich neulich schrieb, wird eingegangen. Nach den Treffen blieb man über Briefe in Kontakt, heute geht man ins Netz, um weiter zu diskutieren. Und, heute gibt es wie für unsere Zeit üblich viele Varianten der Salongesellschaften, etwa zu Themen oder auch zum Kennenlernen. In Berlin gibt es einen literarischen Salon.
Auch in Kassel trifft man sich wieder zum Diskutieren bei Tee und Gebäck.

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Ein Gedanke zu “Absolut salonfähig

  1. Wobei die Bezeichnung „Salon“ besonders jene Aktivitäten Rahel Varnhagens und ihres Dunstkreises wenig trifft, bzw. ist der Mythos der Dachstube, in der sich das Who is Who der Kultur- Militär- und Politikszene tummelte, stark anzuzweifeln. Grundsätzlich aber finde ich die Vorstellung, die sich mit diesem Mythos verbindet ebenso spannend und nachahmenswert wie du. Deine Links muss ich mir gleich mal anschauen, danke für diese Tipps 🙂

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