Noch einmal Frida

Biografien über Frida Kahlo gibt es sicherlich viele. Nach dem Besuch der Ausstellung Retrospektive in Berlin habe ich nun eine gute Beschreibung des Lebens der mexikanischen Malerin gefunden. Hayden Herrera schafft es, ein fesselndes Bild der spannenden Revolutionärin zu zeichnen und geht dabei tief in viele Facetten.

In vielen Zitaten aus Briefen lernt man ein gutes Stück Frida besser kennen: „Ich habe in den letzten Monaten so viel leiden müssen, dass ich mich kaum schnell erholen kann“ , schreibt sie ihrem Arzt. Dr. Eloessser, den sie immer wieder aufsuchte, wenn sie wegen des Unfalls Probleme mit der Gesundheit hatte.  Später heißt es in ihren Briefen: „ Ich glaube, dass ich durch Arbeit meine gegenwärtigen Sorgen vergessen kann und es wird mir besser gehen.“

Ja, sogar Picasso, der Penibelste aller Peniblen, sang ein Loblied auf Fridas  künstlerische und persönliche Qualitäten. Als Zeichen seiner Zuneigung schenkte er ihr Ohrringe aus Schildplatt…. S. 221.

Das Buch gibt eine vielschichtige Sicht auf die Person Fridas und ihre Kunst. Zugleich zeigt es in die Verbindungen zu anderen Künstlern der Zeit und die Bekanntschaften der Kahlo mit  Politikern wie Trotzki und Eisenhower.

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