Aufopferung?!

Tief bewegt hat mich der Besuch bei Bettina Koyro, einer Frau in  meinem Alter, die seit 20 Jahren intensiv Entwicklungshilfe in Brasilien betreibt. Seit sie in der Kindheit für ein paar Jahre  in Sao Paulo lebte, hat sie die hilflosen, armen und hungernden Menschen nicht vergessen. Sie fasste nach dem Abitur den Entschluss, wieder dort hin zugehen. Sie wurde Hebamme, baute eine Krankenestation auf und kümmert sich nun in Juiz de Fora um die hunger leidenden Menschen in der Stadt. Das ist ihr Ding und irgend stellte sie das nie in Frage.

Auch wenn sie selbst kämpfen muss, für ihre Rente, die sie so wahrscheinlich nie bekommt. Sie hat selbst nicht viel, bereut es aber nicht, diesen Weg gegangen zu sein. Aufgeopfert habe sie sich nicht, sagt sie. Es war immer ein Bedürfnis.

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