Immer wieder freitags

Freitags ist der Wurm drin….

Es muss doch irgendwo eine Statistik geben, die zeigt, dass freitags die meisten Unfälle passieren. Drei Wochen in der Nachbarredaktion reichen, um mir wieder einmal zu zeigen: Freitag rumst es immer. Wenn  die Sirene geht, werden alle Redakteure unruhig. Da gibt es eine eindeutige Marschrichtung: Bei Unfall oder Brand müssen wir berichten. Da ich nun die einzige bin, die im Moment dafür in Frage kommt, sitze ich quasi immer in den Startlöchern. Kamera und Block liegen griffbereit auf dem Tisch. Beim ersten Tatütata schnappe ich beides und rase los. Oft komme ich gemeinsam mit der Polizei an.

Am schlimmsten ist es freitags. Meistens kurz vor Dienstschluss, wenn es so etwas als Lokalreporter überhaupt gibt, geht das tatütata.  Aber da hilft nichts,  im Dienste des Lesers geht es raus ———–egal wann. Der Adrenalinpegel steigt und damit auch die Power. Das ist dann nach einem 9 Stunden Tag auch nötig, denn nach dem Einsammeln der Fakten, dem Knipsen und manchmal sogar noch dem Videodreh wird alles noch für den nächsten Tag fertig gemacht. Wenn man dann so gegen 8 aus der Redaktion fällt, ist der elf-Stunden Tag auch wieder einmal voll.

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