Stoppok

Der Musikpoet aus dem Pott

Heute Morgen höre ich im Radio Stoppok. Ich denke an das Burgbergfestival in Homberg vor – ich glaube – acht Jahren . Da trat so ein Typ auf, ein bisschen schmierig,  ne Gitarre um den Hals und freche Texte auf der Zunge. Stoppok? – Nie gehört.

Das sollte sich ändern. Der Abend war fulminant. Ich hab sogar gleich ne CD gekauft. Die ratterte wochenlang in meinem Auto rauf und runter, ich hab gesungen und gelacht, manchmal auch geweint und irgendwann verschwand die CD in der Ablage, ganz tief unten.

Heute höre ich den Titel learning by burning im Radio, eine etwas unkonventionelle Interpretation von pädagogischen Prinzipien und da ist der wieder der Stoppok. Im Netz habe ich ihn dann gefunden und er hat es geschafft. Ich singe mit, lache und vielleicht weine ich auch heute noch ein bisschen.

Stoppok wurde 1956 in Hamburg geboren, wuchs aber im Ruhrgebiet auf, und fing mit 12 Jahren an Musik zumachen. Seine Texte sind poetisch und der Schlüssel zu seiner Musik. Irgendwie ist alles ein Mix aus starkem Blues mit ein bisschen Folk, Rock, und Country.

Der Typ nimmt das Leben schon ernst, auch wenn das erst einmal nicht so aussieht. Er packt ein paar witzige Buchstaben drum herum, streut ordentlich Satire drauf und gibt noch einen guten Schuss Humor dazu, dann schnürt er es mit viel guter Musik zusammen und schon kommt wieder ein gutes Stoppok-Album dabei raus. Er macht er eben irgendwie alles mit viel Herz, wie er es in einem seiner Lieder erzählt.

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