Von Krisen und Katastrophen

Katastrophismus ist  schwer in Mode

Es schneit, dann fällt der Regen nieder,

dann schneit es und regnet es und schneit,

dann regnet es die ganze Zeit,

dann schneit es und dann regnet´s wieder.

Diesen Vierzeiler von Ror Wolf zitierte der Schriftsteller Gerhard Henschel im  SWR „Literatur im Foyer“ am 12. Juni. Die Sendung beschäftigte sich mit dem Thema „Von Krisen und Katastrophen“ .  Armin Nassehi, Kathrin Röggla, Gerhard Henschel und Dietmar Dath unterhielten sich mit Moderatorin Felicitas von Lovenberg über Katastrophen, Klimawandel, Staatsverschuldung, Überalterung, Wirtschaftskrise und die Medienmache.

Einige Zitate aus der Runde:  „Ohne Krise macht das Leben keinen Spaß“    „ Katastrophismus ist in Deutschland schwer in Mode“, „Schweißen Krisen nicht auch zusammen?“, „Nicht blutrünstige Vernichter, sondern ganz normale Menschen machen die Krise“.  Eigentlich  sei  es wie bei oben zitierten Gedicht, sagte Gerhard Henschel zum Schluss.  Die Sendung ist ein interessanter Beitrag zur derzeitigen Situation aus Sicht der Intellektuellen.  Im Internet unter: http://www.swr.de/literatur-im-foyer/

Die Neuerscheinungen der Autoren:  Dietmar Dath: „Deutschland macht dicht“, Kathrin Röggla: „die alarmbereiten“, Gerhard Henschel: „Menetekel“, Armin Nassehi: „Mit dem Taxi durch die Gesellschaft“ (Quelle: Literatur-Foyer)

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