Keine Angst

Keine Angst – Mauern gegen den Abstieg

Mittwoch, 10. März, 20.15 Uhr, ARD  Keine Angst – Mauern gegen den Abstieg.  Ich saß vor dem Fernseher und konnte manchmal kaum hinschauen. Es war bedrückend in welcher Situation die 14-jährige Becky aufwächst. Obwohl es sich um einen Spielfilm handelt, scheint der Film sehr realistisch, er zeigt die Welt einer völlig vernachlässigten Jugendlichen, die in schrecklichen Umständen aufwächst, wie man sie heute aber bestimmt oft antrifft.  Es tut so weh, man möchte fast aufstehen und rausgehen. Doch das Thema fasziniert auch in seiner Rohheit und Wahrheit. Es handelt sich dabei um mehr als um das ewig alte Drama zweier Liebenden, wie sie schon oft in der Literatur benutzt wurden, um Konflikte in der Gesellschaft aufzuzeigen. Ob Romeo und Julia oder Kabale und Liebe -dort wo zwei Menschen sich nicht lieben können wegen ihrer verschiedenen Herkunft werden immer auch die dahinter liegenden Probleme sichtbar. Bringt  der Film nun wirklich zwei Welten zueinander, wie das die Regisseurin meint?  Soll dies die Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft symbolisieren?  Zumindestens bleibt das Ende offen. So offen wie die Lücke zwischen Arm und Reich.

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